Abschiedsfeiern...
... und zwar jeden Tag. Kein Witz! Deswegen habe ich auch fast keine Zeit, noch einen Blogeintrag zu schreiben, von Fotos hochladen mal ganz zu schweigen. Ich glaube, die zeige ich euch dann lieber persöhnlich...
Es fing sozusagen letzten Freitag an. Da bin ich nochmal nach Kawagoe gefahren und habe einige Leute zum letzen Mal gesehen. Das Angebot von Yuki, bei ihm zu übernachten, habe ich dankend ausgeschlagen - weil für den nächsten Tag, Samstag, ja die "große" Abschiedsparty geplant war. Da wollte ich entsprechend fit sein, nach einer Nacht bei Yuki hätte ich das sonst womöglich nicht überlebt.
Paddy, Mathieu, Lisa, Didi und ich haben in Roppongi in einem chinesischem Restaurant mit dem Abend angefangen - Moment, kennt ihr Didi schon? Sie ist ein niederländischer PostDoc und für 3 Monate hier in unserem Labor in Japan (sie soll neue Kolloide synthetisieren, weil ich alle aufgebraucht habe :D ). Sie war im Februar oder so schon mal für zwei Wochen da und hat mit Paddy ein paar Experimente gemacht, daher habe ich sie schon gekannt, als sie vorletzte Woche wiederkam.
Aber weiter im Text: Leckeres chinesisches Essen (Peking-Ente, wow), ganz original, nicht so "europäisiert" wie bei uns daheim.
Anschließend sind wir nach Shibuya, in die LockUp-Bar, ein sehr bekanntes Izakaya - man wird in Handschellen in eine "Zelle" geführt, wo man dann "eingesperrt" seine Drinks bekommt... auf dem Weg dahin muss man durch so eine Art Geisterbahn, sehr lustig, das Ganze. Es gibt ein super Bild von mir, wie ich mich mit den sehr originellen Drinks vergnüge (in Reagenzgläsern zum selbermischen), das wird später noch kommen (oder eben wenn ich wieder in Dtl bin).
Wir haben uns dort so gut amüsiert, dass ich es fast verschwitzt hätte, um 11:50 ein paar andere Leute am vereinbarten Treffpunkt abzuholen. Mit einer etwas größeren Gruppe wollten wir dan nämlich ins Womb, wo ja bekanntermaßen Loco Dice aufspielte.
"Größere Gruppe" war dann aber auch recht relativ - wir sind irgendwie über 20 Leute geworden. Das so viele kommen würden, hätte ich nicht gedacht! Es waren welche da von meiner alten Uni, aus meinem Wohnheim, aus meiner Arbeitsgruppe und dann noch welche, die ich über Freunde kennengelernt hatte. Sehr lustige Truppe! Dabei hatten im Vorfeld noch ziemlich viele abgesagt... wer weiß, wie viele wir gewesen wären, wenn wirklich jeder gekommen wäre!
Und im Womb war's dann erwartungsgemäß super. Ich habe mich prächtig amüsiert, ein würdiger Abschied von meinem Lieblingsclub (schnief!).
Den Sonntag habe ich dann erst mal verschlafen, bis ich Abends wieder nach Shibuya zum Essen musste, um einen weiteren Abschied zu nehmen.
Entsprechend müde war ich dann auch am Montag - dabei stand Abends meine Abschiedsfeier im Labor an. Es gab Sushi, Pizza, Salat, Kroketten und Bier. Lecker! Ich habe mich prima mit Ooizumi-San, der Sekretärin unterhalten, und mit Lisa, die (verbotenerweise) auch gekommen war, obwohl sie ja gar nicht zur Arbeitsgruppe gehört.
Ich habe ein nettes Abschiedsgeschenk erhalten, das werde ich euch vorführen, wenn wir uns wiedersehen.
Tja, heute war mein letzter Arbeitstag mit den anderen zusammen, denn morgen fährt fast das ganze Labor nach Kyoto auf eine Konferenz. Ich kann nicht mit, weil ich ja auf meinen nächsten Besuch warte, der am Donnerstag ankommt und mich wieder mit nach Deutschland nehmen will. Ich werde morgen nochmal an die Uni, ein bisschen meinen Arbeitsplatz aufräumen, noch ein Experiment oder so machen, dann ist für das Praxissemester alles getan... ach nee, es gibt ja noch diesen unglückseligen Bericht zu schreiben, Scheiße.
So, und jetzt werde ich mich mal direkt nach Ikebukuro aufmachen, um den nächsten Abschied zu nehmen. Toll, was?
Bis bald!
Es fing sozusagen letzten Freitag an. Da bin ich nochmal nach Kawagoe gefahren und habe einige Leute zum letzen Mal gesehen. Das Angebot von Yuki, bei ihm zu übernachten, habe ich dankend ausgeschlagen - weil für den nächsten Tag, Samstag, ja die "große" Abschiedsparty geplant war. Da wollte ich entsprechend fit sein, nach einer Nacht bei Yuki hätte ich das sonst womöglich nicht überlebt.
Paddy, Mathieu, Lisa, Didi und ich haben in Roppongi in einem chinesischem Restaurant mit dem Abend angefangen - Moment, kennt ihr Didi schon? Sie ist ein niederländischer PostDoc und für 3 Monate hier in unserem Labor in Japan (sie soll neue Kolloide synthetisieren, weil ich alle aufgebraucht habe :D ). Sie war im Februar oder so schon mal für zwei Wochen da und hat mit Paddy ein paar Experimente gemacht, daher habe ich sie schon gekannt, als sie vorletzte Woche wiederkam.
Aber weiter im Text: Leckeres chinesisches Essen (Peking-Ente, wow), ganz original, nicht so "europäisiert" wie bei uns daheim.
Anschließend sind wir nach Shibuya, in die LockUp-Bar, ein sehr bekanntes Izakaya - man wird in Handschellen in eine "Zelle" geführt, wo man dann "eingesperrt" seine Drinks bekommt... auf dem Weg dahin muss man durch so eine Art Geisterbahn, sehr lustig, das Ganze. Es gibt ein super Bild von mir, wie ich mich mit den sehr originellen Drinks vergnüge (in Reagenzgläsern zum selbermischen), das wird später noch kommen (oder eben wenn ich wieder in Dtl bin).
Wir haben uns dort so gut amüsiert, dass ich es fast verschwitzt hätte, um 11:50 ein paar andere Leute am vereinbarten Treffpunkt abzuholen. Mit einer etwas größeren Gruppe wollten wir dan nämlich ins Womb, wo ja bekanntermaßen Loco Dice aufspielte.
"Größere Gruppe" war dann aber auch recht relativ - wir sind irgendwie über 20 Leute geworden. Das so viele kommen würden, hätte ich nicht gedacht! Es waren welche da von meiner alten Uni, aus meinem Wohnheim, aus meiner Arbeitsgruppe und dann noch welche, die ich über Freunde kennengelernt hatte. Sehr lustige Truppe! Dabei hatten im Vorfeld noch ziemlich viele abgesagt... wer weiß, wie viele wir gewesen wären, wenn wirklich jeder gekommen wäre!
Und im Womb war's dann erwartungsgemäß super. Ich habe mich prächtig amüsiert, ein würdiger Abschied von meinem Lieblingsclub (schnief!).
Den Sonntag habe ich dann erst mal verschlafen, bis ich Abends wieder nach Shibuya zum Essen musste, um einen weiteren Abschied zu nehmen.
Entsprechend müde war ich dann auch am Montag - dabei stand Abends meine Abschiedsfeier im Labor an. Es gab Sushi, Pizza, Salat, Kroketten und Bier. Lecker! Ich habe mich prima mit Ooizumi-San, der Sekretärin unterhalten, und mit Lisa, die (verbotenerweise) auch gekommen war, obwohl sie ja gar nicht zur Arbeitsgruppe gehört.
Ich habe ein nettes Abschiedsgeschenk erhalten, das werde ich euch vorführen, wenn wir uns wiedersehen.
Tja, heute war mein letzter Arbeitstag mit den anderen zusammen, denn morgen fährt fast das ganze Labor nach Kyoto auf eine Konferenz. Ich kann nicht mit, weil ich ja auf meinen nächsten Besuch warte, der am Donnerstag ankommt und mich wieder mit nach Deutschland nehmen will. Ich werde morgen nochmal an die Uni, ein bisschen meinen Arbeitsplatz aufräumen, noch ein Experiment oder so machen, dann ist für das Praxissemester alles getan... ach nee, es gibt ja noch diesen unglückseligen Bericht zu schreiben, Scheiße.
So, und jetzt werde ich mich mal direkt nach Ikebukuro aufmachen, um den nächsten Abschied zu nehmen. Toll, was?
Bis bald!

2 Comments:
wuäh! ut richtig weh, das zu lesen! ich fühle mit dir. abschied fällt schwer! aber, nicht vergessen: das wird nicht dein (unser) letztes mal in japan gewesen sein ;P
grüß den kleinen (basti) und natürlich deine mutter von mir, wenn sie bei dir angekommen sind. du wirst dann wohl wenig zeit für einen chat oder blogeintrag haben, denke ich. seid ja viel unterwegs. vielleicht sehen/hören/schreiben wir uns ja dann wirklcih erst wieder in deutschland. puh, aber ich freu mich drauf - ganz egoistisch. der näcshte star-wars-tag ist schon in planung und man muß natürlich nocheinmal zusammen in erinnerungen schwelgen. und die letzten updates aus dem lieben sakura-house willl ich natürlcih auch noch haben; die bilder von asako bekomme ich wohl nicht mehr. naja, haupsache, dich bekommt man dann mal wieder zu gesicht!
puh, und ich hoffe, es gab nicht zu viel rechtschreibfehler - bier ist da keine große hilfe.
hossa!
I sense something. A presence I have not felt since...
Hoffe du kommst gut an und freust dich auch ein klein wenig wieder auf Deutschland und seine Eingeborenen.
Bis bald hoffentlich dann wieder,
Matthias
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