Ghibli!
Die Ausstellung zeigte unter anderem Hayao Miyazaki's (einer der Gründer von Ghibli und mit Sicherheit der berühmteste Regisseur/Künstler des Studios) Arbeitsplatz, was ich persönlich am interessantesten fand. Die Wände waren vollgehangen mit Originalskizzen von Filmszenen - sehr interessant, wie einige der Figuren ursprünglich geplant waren und wie sie dann im fertigen Film umgesetzt wurden.
Ausserdem gab es einen Raum, der Kindern näherbringen sollte, wie ein Animationsfilm funktioniert - dass er aus einzelnen Bildern besteht, die sich nur marginal (da kommt der VWLer durch ;) ) verändern, welche aber in so schneller abfolge gezeigt werden, dass der Eindruck ensteht, das Bild bewege sich flüssig. Um das eindrucksvoll deutlich zu machen, war eine Art Miniaturkarussell aufgebaut, auf dem sich anstatt Fahrzeugen Modelle aus dem Film "Mein Nachbar Totoro" befanden. Das Karussell begann, sich rückwärts zu drehen, und dann blitze ein Stroboskop auf... und schon hatte man einen 3D-Film, die Figuren bewegten sich alle, sehr schön.
Man sollte vielleicht noch anmerken, dass das Museum ingesamt für Kinder gemacht ist; viele der Schaukästen und Informationstafeln befanden sich etwa auf Kniehöhe, damit Kinder sie bequem lesen können.
Auf dem Dach hatte es einen Garten, in dem in Originalgröße ein Modell einer der Roboter aus Laputa (mein Ghibli-Lieblingsfilm, auf deutsch "Das Schloss im Himmel") steht - leider war es total voll dort oben, und wir mussten ziemlich lange warten, bis ich ein Foto von mir machen lassen konnte:
Was mich beruhigt: Auch dieses Bild ist leicht schräg, ich bin also nicht der Einzige, der meine Kamera nicht richtig grade halten kann. So langsam beginne ich mich zu fragen, ob es an der Kamera liegt...
In einer abgelegenen Ecke steht ausserdem der "Kontrollstein" für das Schloss Laputa, klar, dass ich auch davon ein Foto machen musste:
Ausserdem habe ich die Gelegenheit für ein Gruppenfoto genutzt:Von links nach rechts: Lisa, Mathieu, "Rambo-kun" (echten Namen kenne ich nicht, ein französischer Freund von Mathieu), eine Freundin von diesem Freund (Namen vergessen, Mist, kommt von den Philippinen) und "Hana-chan" (oder Hanna oder Hannah oder was weiß ich).
Anschließend sind wir in den museumseigenen Kinosaal gegangen, wo eigens für das Museum produzierte Kurzfilme gezeigt werden. Es gibt derer sechs Stück; sie wechseln alle zwei Monate (so glaube ich). Wir hatten Glück und erwischten "Mei und der kleine Katzenbus", eine Fortsetzung von "Mein Nachbar Totoro". Weil nicht so viel Gesprochen wurde und wenn, dann nur von einer ungefähr Sechsjährigen: Ich habe alles verstanden, Hurra (obwohl ja alles auf Japanisch war)!
Am Ende haben wir noch das Museumscafé "Strawhat" (oder so ähnlich) mit unserer Anwesenheit beglückt, wo man tolles Bioessen bekommt. Ausserdem musste natürlich im Ghibli-Store Geld für ein T-Shirt ausgegeben werden - hier präsentiere ich euch stolz ein Foto
Natürlich - es ist einer der Roboter aus Laputa... was denn sonst?!
Cheers!
Labels: Japan

4 Comments:
aye Shiftmeister, ich glaub du bist schon zu lange da unten ich hab nämlich grad mal kein wort von deinem bericht verstanden ;-)
Wie jetzt? Ich schreib' doch kein Chinesisch... (und auch kein Japanisch, wenn wir schon mal dabei sind).
lol! das wichtigste dieses blog-eintrages in kürze: man muß und will dahin!!!!!!!!!
cooles shirt!
schade, daß sie den roboter aus naushika nicht in originalgröße da hatten...
Hallo, ich bin Saori!
Freut mich!
Ich war niemals in ジブリの森。
Also dein Blog gibt mir viel Spass!
Aber ich moechte unbedingt dort besuchen!
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