Platsch, platsch...
und zack, Salzgeschmack im Mund. Doch Moment, der Reihe nach (sonst versteht ihr ja gar nichts).
Also, noch kurz von letzter Woche berichtet: Paddy war in England, ich konnte also frei schalten und walten im Labor. Hat dazu geführt, dass nicht allzuviel passiert ist, ihr kennt das ja (ist der Druck erst mal weg... ist wie mit dem freiwillig Vokabeln lernen).
Am Donnerstag war ich vom DAAD eingeladen worden zu einer Veranstaltung, die sich "wissenschaftlicher Gesprächskreis" nennt. Da referiert einer der Stipendiaten, die sich gerade hier aufhalten, über sein Projekt.
An diesem Donnerstag war eine Doktorandin am Start, die über "Standardisierung und Modularisierung in der Automobilindustrie – Ein Vergleich deutscher und japanischer Aktivitäten" gesprochen hat. Thema nicht so waaahnsinnig interessant, aber vielleicht trifft man ja ein paar nette Leute - dachte ich und ging hin. Tja, dumm gelaufen, es war noch genau ein anderer Stundent im Publikum, die anderen Herrschaften kamen von deutschen Autounternehmen, alle waren vertreten, von BMW bis VW. Hmja, der andere Student war auch Physiker, aus München... ja, ein Bayer. Sympathiefaktor - ueh, wie sag' ich das jetzt?
Immerhin hat er mir noch, nachdem ich den Abend durchgestanden hatte, ein Geschäft in Shibuya gezeigt, in dem man deutsches Bier kaufen kann. Na bitte, da hatte sich der Abend doch gelohnt! Ich habe auch tatsächlich direkt zugeschlagen - und noch an diesem Abend das leckerste Weizen meines Lebens getrunken! Mmmmmmh!
Am Wochenende bin ich direkt zweimal sitzen gelassen worden, Freitag und Samstag. War mit Leuten aus der alten Uni verabredet - und will gerade zur Tür hinaus, da klingelt das Handy: fällt aus heute Abend. Na toll. Blieb nur das Abhängen mit der Hausbesatzung, war aber nicht sonderlich spannend.
Sonntag bin ich dann aber dafür entschädigt worden: Ich war von Mathieu aus dem Labor eingeladen worden, mit ihm, seiner Freundin und ein paar anderen Freunden in die Nähe von Kamakura zu fahren und dort zu picknicken. Ich habe mich nicht lumpen lassen und noch am Sonntagmorgen eifrig Onigiris produziert, so dass ich total verpennt habe, dass es ja gutes Wetter hat... und bin in Pulli und Jacke angerückt. War ziemlich blöd, bei Temperaturen über 20 Grad. Naja, immerhin hatte ich meinen Rucksack dabei, der durch Pulli und Jacke dann richtig dick wurde.
Für den, der es nicht weiß: Kamakura liegt am Meer. Wir sind über eine Insel in der Kamakura-Bucht getingelt (nicht ganz alleine, wie man sehen kann)
und haben uns am Wasser auf Felsen (unten im Bild)
niedergelassen, um gediegen zu Essen.
Als ich das Wasser so schwappen sah, habe ich verdammte Lust auf schwimmen bekommen... leider besitze ich keine Badehose in Japan. Das hat sich aber nicht als Hindernis herausgestellt: Als wir später an der Küste entlangspaziert sind und an einen Sandstrand kamen, sind zwei von Mathieu's Freunden in Badehosen geschlüpft und ins Wasser gesprungen. Ich war so neidisch, dass ich in Boxershorts hinterher bin, zusammen mit Regis (der ist auch ein Franzose aus meiner Arbeitsgruppe, ein Postdoc wie Paddy, aber nicht so krass). Jetzt versteht ihr hoffentlich, was meine komische Überschrift sollte...
Es gibt auch Fotos davon, die wurden aber nicht mit meiner Kamera gemacht, ich werde versuchen, noch an die Bilder ranzukommen. Als kleine Entschädigung noch ein Bild von hinterher am Strand:
Abends sind wir dann noch edel Essen gegangen, in ein Grill-Restaurant. Ja, echt war:
Sehr abgefahren, man hat das Fleisch bestellt und konnte es dann in dem Loch im Tisch grillen. Sowas sollte es auch mal in Deutschland geben...
Sodele, das war's erst mal. Tschüss :)
Also, noch kurz von letzter Woche berichtet: Paddy war in England, ich konnte also frei schalten und walten im Labor. Hat dazu geführt, dass nicht allzuviel passiert ist, ihr kennt das ja (ist der Druck erst mal weg... ist wie mit dem freiwillig Vokabeln lernen).
Am Donnerstag war ich vom DAAD eingeladen worden zu einer Veranstaltung, die sich "wissenschaftlicher Gesprächskreis" nennt. Da referiert einer der Stipendiaten, die sich gerade hier aufhalten, über sein Projekt.
An diesem Donnerstag war eine Doktorandin am Start, die über "Standardisierung und Modularisierung in der Automobilindustrie – Ein Vergleich deutscher und japanischer Aktivitäten" gesprochen hat. Thema nicht so waaahnsinnig interessant, aber vielleicht trifft man ja ein paar nette Leute - dachte ich und ging hin. Tja, dumm gelaufen, es war noch genau ein anderer Stundent im Publikum, die anderen Herrschaften kamen von deutschen Autounternehmen, alle waren vertreten, von BMW bis VW. Hmja, der andere Student war auch Physiker, aus München... ja, ein Bayer. Sympathiefaktor - ueh, wie sag' ich das jetzt?
Immerhin hat er mir noch, nachdem ich den Abend durchgestanden hatte, ein Geschäft in Shibuya gezeigt, in dem man deutsches Bier kaufen kann. Na bitte, da hatte sich der Abend doch gelohnt! Ich habe auch tatsächlich direkt zugeschlagen - und noch an diesem Abend das leckerste Weizen meines Lebens getrunken! Mmmmmmh!
Am Wochenende bin ich direkt zweimal sitzen gelassen worden, Freitag und Samstag. War mit Leuten aus der alten Uni verabredet - und will gerade zur Tür hinaus, da klingelt das Handy: fällt aus heute Abend. Na toll. Blieb nur das Abhängen mit der Hausbesatzung, war aber nicht sonderlich spannend.
Sonntag bin ich dann aber dafür entschädigt worden: Ich war von Mathieu aus dem Labor eingeladen worden, mit ihm, seiner Freundin und ein paar anderen Freunden in die Nähe von Kamakura zu fahren und dort zu picknicken. Ich habe mich nicht lumpen lassen und noch am Sonntagmorgen eifrig Onigiris produziert, so dass ich total verpennt habe, dass es ja gutes Wetter hat... und bin in Pulli und Jacke angerückt. War ziemlich blöd, bei Temperaturen über 20 Grad. Naja, immerhin hatte ich meinen Rucksack dabei, der durch Pulli und Jacke dann richtig dick wurde.
Für den, der es nicht weiß: Kamakura liegt am Meer. Wir sind über eine Insel in der Kamakura-Bucht getingelt (nicht ganz alleine, wie man sehen kann)
Als ich das Wasser so schwappen sah, habe ich verdammte Lust auf schwimmen bekommen... leider besitze ich keine Badehose in Japan. Das hat sich aber nicht als Hindernis herausgestellt: Als wir später an der Küste entlangspaziert sind und an einen Sandstrand kamen, sind zwei von Mathieu's Freunden in Badehosen geschlüpft und ins Wasser gesprungen. Ich war so neidisch, dass ich in Boxershorts hinterher bin, zusammen mit Regis (der ist auch ein Franzose aus meiner Arbeitsgruppe, ein Postdoc wie Paddy, aber nicht so krass). Jetzt versteht ihr hoffentlich, was meine komische Überschrift sollte...
Es gibt auch Fotos davon, die wurden aber nicht mit meiner Kamera gemacht, ich werde versuchen, noch an die Bilder ranzukommen. Als kleine Entschädigung noch ein Bild von hinterher am Strand:
Sodele, das war's erst mal. Tschüss :)
Labels: Japan

3 Comments:
uh, das mit dem deutschen bier hätte man früher schon wissen müssen!!! >_<
naja, "lieber zu spät als nie" (ghostbusters 2)
von welchem Hersteller war`s denn?
Grüßle ausm Ländle...
"leider besitze ich keine Badehose in Japan"
"Ich gebe zu, [der Kimono] steht mir nicht... aber was will man machen...
War eh' egal, man musste da Ding ja sowieso gleich wieder ausziehen, wenn man ins heiße Wasser steigen wollte."
:-o
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