arbeiten...
Also, ich hatte ja versprochen, dass ich noch etwas von meiner Arbeit schreibe und ein paar Bilder zeige.
Ich habe letzte Woche Montag also tatsächlich mit meinem Forschungsprojekt an der University of Tokyo angefangen... knapp anderthalb Monate, bevor es offiziell losgeht. Das liegt ganz einfach an der Tatsache, dass ich nicht "nein" sagen kann. Als ich das erste mal dort war, im lezten Jahr, had mich Patrick "Paddy" Royall, der Englische Postdoc, der mich betreut, gefragt, wie meine weiteren Pläne aussehen bzw. wann ich das nächste Mal Zeit hätte. Wer den vorhergehenden Satz trotz wagemutiger Kommatasetzung meinerseits verstanden hat, der ist intelligent genug, um sich den Fortgang der Konversation vorzustellen: "Ja, äh, also im Januar, da habe ich dann Zeit, da will ich Reisen." "Wohin denn genau?" "Tja, äh, das, also, das weis ich noch nicht so genau..." "Ja dann kannst Du ja schon mal im Januar kommen und Dich hier einarbeiten." "Tja, also, äh, eigentlich... na gut, äh." (Das "äh" kommt daher, weil das ja auf Englisch abläuft, da muss ich immer ein bisschen nachdenken und sage derweil mal "äh").
Ja Mist, musste also wiederkommen. Und jetzt bin ich schon derb dabei, irgendwelche Lösungen zusammenzumischen, mit Partikeln und Polymeren und so, und die dann zu untersuchen, unter einem konfokalen Mikroskop. Naja, ich konnte immerhin durchsetzen, dass ich im Februar nochmal frei habe, damit ich evtl. Snowboarden gehen kann bzw. Zeit für den kommenden Familienteil habe. Mal schauen, mal schauen...
Also, wen es im Detail interessiert, was genau in meiner Arbeitsgruppe passiert, dem lege ich jetzt einfach mal die Internetseite des Japanischen Professors Hajime Tanaka ans Herz. Keine Angst, ist auf Englisch. Da der Blog ja auch von Nicht-Physikern gelesen wird, will ich jene hier nicht langweilen (HA, geschickt gemacht, jetzt merkt keiner, dass ich einfach nicht erzählen kann was hier gemacht wird, weil ich es selber nicht verstehe, hehe).
Nuja, Fotos von dem Arbeitsplatz sind aber zum Glück für alle interessant, deshalb:
Das war der Blick in das Laborzimmer, in dem ich arbeite. Ich hatte ja in einem früheren Eintrag mal erwähnt, dass es hier anders läuft als an der Uni Konstanz. Der Arbeitsgruppe stehen nur zwei Räume zur Verfügung, in denen alle ihre Arbeitsplätze haben und die ganzen Experimente aufgebaut sind. Die Tischakkumulation da im Hintergrund beherbergt meinen und Paddys Arbeitsplatz, und den zweier anderer Masterstudenten. Links sieht man die beiden Bildschirme des neueren konfokalen Mikroskops, das im Moment allerdings noch von Mathieu (einer der beiden Masterstudenten, offensichtlich Franzose) besetzt ist. Hinter dem schwarzen Dings (keine Ahnung, was das ist, da seht ihr mal, wie wenig Ahung ich habe) steht ein Weiteres, Älteres, welches zur Zeit von mir benutzt wird:
Schickerweise ist der Campus, an dem ich mich befinde, ganz neu gebaut worden. Nicht so vergammelt wie in Konstanz. Sieht man hier, zumindest einen kleinen Ausschnitt:
So, bin mal gespannt auf die nächste Woche, wie's so läuft. Jetzt werde ich mich jedenfalls erst mal an das Projekt "Spätzle" wagen.
Ich habe letzte Woche Montag also tatsächlich mit meinem Forschungsprojekt an der University of Tokyo angefangen... knapp anderthalb Monate, bevor es offiziell losgeht. Das liegt ganz einfach an der Tatsache, dass ich nicht "nein" sagen kann. Als ich das erste mal dort war, im lezten Jahr, had mich Patrick "Paddy" Royall, der Englische Postdoc, der mich betreut, gefragt, wie meine weiteren Pläne aussehen bzw. wann ich das nächste Mal Zeit hätte. Wer den vorhergehenden Satz trotz wagemutiger Kommatasetzung meinerseits verstanden hat, der ist intelligent genug, um sich den Fortgang der Konversation vorzustellen: "Ja, äh, also im Januar, da habe ich dann Zeit, da will ich Reisen." "Wohin denn genau?" "Tja, äh, das, also, das weis ich noch nicht so genau..." "Ja dann kannst Du ja schon mal im Januar kommen und Dich hier einarbeiten." "Tja, also, äh, eigentlich... na gut, äh." (Das "äh" kommt daher, weil das ja auf Englisch abläuft, da muss ich immer ein bisschen nachdenken und sage derweil mal "äh").
Ja Mist, musste also wiederkommen. Und jetzt bin ich schon derb dabei, irgendwelche Lösungen zusammenzumischen, mit Partikeln und Polymeren und so, und die dann zu untersuchen, unter einem konfokalen Mikroskop. Naja, ich konnte immerhin durchsetzen, dass ich im Februar nochmal frei habe, damit ich evtl. Snowboarden gehen kann bzw. Zeit für den kommenden Familienteil habe. Mal schauen, mal schauen...
Also, wen es im Detail interessiert, was genau in meiner Arbeitsgruppe passiert, dem lege ich jetzt einfach mal die Internetseite des Japanischen Professors Hajime Tanaka ans Herz. Keine Angst, ist auf Englisch. Da der Blog ja auch von Nicht-Physikern gelesen wird, will ich jene hier nicht langweilen (HA, geschickt gemacht, jetzt merkt keiner, dass ich einfach nicht erzählen kann was hier gemacht wird, weil ich es selber nicht verstehe, hehe).
Nuja, Fotos von dem Arbeitsplatz sind aber zum Glück für alle interessant, deshalb:
Das war der Blick in das Laborzimmer, in dem ich arbeite. Ich hatte ja in einem früheren Eintrag mal erwähnt, dass es hier anders läuft als an der Uni Konstanz. Der Arbeitsgruppe stehen nur zwei Räume zur Verfügung, in denen alle ihre Arbeitsplätze haben und die ganzen Experimente aufgebaut sind. Die Tischakkumulation da im Hintergrund beherbergt meinen und Paddys Arbeitsplatz, und den zweier anderer Masterstudenten. Links sieht man die beiden Bildschirme des neueren konfokalen Mikroskops, das im Moment allerdings noch von Mathieu (einer der beiden Masterstudenten, offensichtlich Franzose) besetzt ist. Hinter dem schwarzen Dings (keine Ahnung, was das ist, da seht ihr mal, wie wenig Ahung ich habe) steht ein Weiteres, Älteres, welches zur Zeit von mir benutzt wird:
Schickerweise ist der Campus, an dem ich mich befinde, ganz neu gebaut worden. Nicht so vergammelt wie in Konstanz. Sieht man hier, zumindest einen kleinen Ausschnitt:
So, bin mal gespannt auf die nächste Woche, wie's so läuft. Jetzt werde ich mich jedenfalls erst mal an das Projekt "Spätzle" wagen.
2 Comments:
ich sehe schon, wie dich später mal zeitungsartikel vorstellen werden: "Der international anerkannte Physiker hat an den weltweit renommiertesten institutionen erfahrung gesammelt und sich nicht zuletzt aufgrund seiner mitarbeit in tokyo, harvard und princton den respekt seiner fachkollegen erworben."
hehe, recht ja, wenn du im urlaub noch schnell mal nach harvard und princton gehst ;p
ja klar
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