25 März 2009

stephans besuch, teil 3. oder, wie mans sich mal ganz gut gehen lassen kann

puh! combo!

ja, kaum war tokyo überstanden gings auf nach atami. stephan wollte vor abreise noch in einen onsen springen und den schönen fuji betrachten. am besten beides zusammen. also sind wir zum reisebüro unseres vertrauens und wollten uns da informieren lassen. wir hatten im internet schon ein schönes japanisches hotel gefunden, das für unsere zwecke in frage kam - fuji sichtbar vomonsen aus. aber die anreise sollte sich etwas schwierig und insgesamt teuer gestalten. nach einer guten stunde japanischer beratung entschieden wir uns dann nicht gans so weit richtung fuji zu fahren und uns in atami eine nacht verwöhnen zu lassen. man hätte von da aus zwar auch den fuji sehen sollen. das wetter machte uns da aber einen strich durch die rechnung. naja, atami ist ein kleiner touri-ort, der außerhalb der saison nicht viel hergibt. also verbrachten wir die meiste zeit im hoteleigenen onsen: nackig unter freiem himmel, im heißen wasser sitzend auf meer (tagsüber) und in den sternenhimmel (nachts) gucken. schön, schön. und es waren auch kaum japaner da, die unsere zweisamkeit hätten stören können.

aus ersichtlichen gründen gibt es keine fotos vom onsen ;p

dafür aber vom zweiten highlight des hotels, unserem zimmer:

zu tage,

und zu nacht.

held stephan in japanischer tracht beim im zimmer servierten japanischen essen (ziemlich am ende unseres frühstückes).

und genauso held gerhard (vor/bei dem abendessen).

ausblick aus unserem zimmer. ähnlich gestaltete sich auch die aussicht vom onsen aus. der war sozusagen nur ein paar stockwerke unter uns.

achja, so begrüßte man uns am bahnhof. gehört sich halt auch so, wenn zwei wichtige persönlichkeiten eintreffen:

und direkt am bahnhof konnte man auch die erste heiße quelle des ortes genießen:

und in den einkaufsstraßen gab es lauter leckere dinge:

und überall wichtige leute mit wichtigen ausgaben, z.b. schilder halten. kann man ja nicht einfach irgendwo reistecken, festschrauben, annageln o.ä.:

puh, ja, nach den anstrengenden tagen in kyoto und tokyo und der enge meines zimmers in shizuoka, waren die beiden tage nichtstun in atami echt gut. und der onsen war halt super. schade, daß man es dadrin immer nur ein paar bis 15minuten aushält. ist besonders schön vorm schlafengehen. und besonders besonders schön, wenn man dann auf futon auf tatami schläft. 

2 Comments:

Anonymous Anonym said...

Solche Schildahlter wären doch tolle ein Euro Jobs hier in Deutschland.
Dann drückst du denen 5 Euro in die hand und schwupps geht das Halteverbotschild einen Kaffee trinken*g*!

09:05  
Blogger Clay said...

...oder der hält dir dann 5stunden eine parklücke frei ;p

07:03  

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