stephans besuch, teil 1. oder, wie kann man auch im februar in japan spaß haben
so. vor laaaaanger zeit in einem land weit im osten schrieb der gerhard mal seinen letzten blogeintrag. und auch damals schon ist nicht viel passiert in diesem land im fernen osten. dies sollte sich aber ändern...
...denn zwei dinge passierten: gerhard bekam ferien und sein guter freund stephan aus der westlichen heimat kam zu besuch. zu diesem zwecke forderte gerhard einen extra schatz von seinem vater, damit er seinen freund auch etwas in diesem fremden land herumführen und mit den einheimischen gebräuchen vertraut machen konnte. mit genügend gold also ausgerüstet machten sich die beiden furchtlosen helden auf den weg von einem abenteuer in das nächste. doch das allererste abenteuer sollte der tapfere stephan noch alleine bestehen müssen.
denn nach der langen reise vom heimischen bonn, über das benachbarte köln, über den luftschiffhafen in frankfurt bis zur hauptstadt des unbekannten landes, tokyo, mußte sich stephan ganz alleine, ohne die einheimische sprache zu sprechen oder die fremdartigen schriftzeichen lesen zu können, durch exotisches gebiet schlagen bis zur kleinen stadt, weit im inneren des unerforschten landes, wo sein gefhrte auf ihn warten sollte. doch natürlich ließ gerhard seinen treuen freund nicht unvorbereitet diese reise antreten. mit wegbeschreibungen, reistipps und einer kleinen sprachhife ausgestattet, kam stephan unbeschadet, nur ein bißchen müde an seinem ersten ziel in japan an: shizuoka.
dort sollte er fremde menschen in fast heimischen gewändern und straßenzügen,

ungeahnte technik,

alte bekannte aus dem fernen westen,

riesige monster

und fremde trinkhallen antreffen.

da aber das doch recht kleine und beschauliche shizuoka für unsere beiden weltbewanderten und erfahrenen helden schon nach einigen tagen zu klein wurde, entschied man sich in die alte kaiserstadt, kyoto zu fahren. spontan am sonntag abend eine reise mit 3 übernachtungen ab montag gebucht und ab ging die post.
das hotel war von höchster eleganz. nur das beste für unsere beiden helden:
leider wurde vor aufregung und tatendrang vergessen, auch das innere des zimmers zu dokumentieren, in dem stephan und gerhard ihren schönheitsschlaf verbrachten.
kyoto besticht mit seinen vielen japanischen gärten, tempeln und schreinen. das hieß dann natürlich auch für unsere beiden tapferen helden, daß sie ihre gesamte zeit, kraft und all ihr gold aufbrachten, die größten und schönsten sehenswürdigkeiten aus über 1000 jahren japanischer geschichte zu erkunden. (da gibts jetzt so ca. 200+ fotos von. es folgt nur eine kleine auswahl.)
der garten des silbernen pavilion.

der pavilion selbst war irgendwie grad in reperatur.

ja, der garten da war echt schön.

an einem tag wanderten stephan und gerhard lange den philosophenweg entlang...

...und staunten über all die tempel und schreine an seiner seite.




aber in kyoto gab es auch modernere gebäude und stadtteile, die ebenfalls besichtigt werden mußten.



nachdem der tag von stephans ankunft in shizuoka aufgrund der 24°c schon eine sommerliche stimmung bei den beiden aufkommen ließ, wurde das wetter in kyoto nicht unbedingt besser. doch natürlich konnten kälte, wind und schnee die beiden wackeren gefährten nicht aufhalten auch noch nach sonnenuntergang diese wunderbare stadt zu erkunden.
ja, im dunkeln passiere manchmal unerwartete dinge. als die beiden durch die hellerlechteten einkaufsstraßen schlenderten, machte gerhard stephan auf einen schönen schwarzen heißen kaffee... äh, ich mein, einen schönen schwarzen, getuneten gtr32 aufmerksam, der an der ampel stand und seinen motor aufheulen ließ. als die ampel dann auf grün sprang, machte der skyline dann einen schönen u-turn mit quitschenden und qualmenden reifen. gerhard war ganz begeistert von dieser darbietung, guckte erst für eine sekunde den gtr hinterher, dann wieder auf die kreuzung, wo er, dem gtr an der kreuzung gegenüberstehend, in erster reihe an der ampel ein purzeleiauto sah. er wollte schon lachen, als dieses rotlicht und sirene anschmiss und den übeltäter keine 20m die straße herunter zur strecke brachte.
nun gut, am nächsten tag ging die kultur weiter.
und nach dem silbernen pavilion durfte natürlich der goldene pavilion nicht fehlen. (der platine pavilion wird 2385 fertig gestellt werden. er wird dann komplett mit platinen verkleidet sein.)

wie man sieht ist der goldene pavilion schön mit gold verkleidet. und damit ihr auch glaubt, daß unsere beiden helden wirklich die lange reise bis in ein land, in dem man pavilions nicht nur zum grillfest aufbaut und dann sogar noch mit echtem gold bepflastert, unternommen haben, hier ein beweißfoto:

hier nochmal in groß von der anderen seite. ist sicherlich nur 8- oder 9karätiges gold.

auch hier gabs nen schönen garten zum pavilion dazu:

trotz der strapazen des ganztägigen rumlaufens und ständigen konzentrierens auf neue exotische plätze und orte besuchten unsere helden noch dutzende weitere schreine, tempel und gärten.
was sie aber ihren freunden in der fernen heimat nicht vorenthalten wollen, ist die burg des ersten shogun des hauses tokugawa. diese burg, dachten sie nämlich, sieht nicht ganz genauso aus, wie alles andere, was sie bisher und danach noch und so gesehen haben.
na, hier gings dann doch nciht rein...

hier schon eher:

und die kleinen schulkinder, die man da so sieht sollten noch die bekanntschaft unserer beiden helden machen. diese kecken knaben und mädels waren nämlich mit ihren englischlehrern auf einen ausflug. und die englischlehrer hatten für diesen ausflug einen genialen wie riskanten plan: die kleinen sollten nämlich ausländer auf englisch ansprechen, ihnen ein paar fragen stellen und so ihre sprachfähigkeiten trainieren. das geniale an dem plan war natürlich, daß man wohl nirgends so viele reisende aus fernen ländern trifft wie an den berühmten plätzen der alten kaiserstadt. das risoko bestand natürlich darin, daß an einem kalten februartag nicht wirklich viele fremdländer unterwegs sein könnten. und das bestätigte sich auch. die gesamte burganlage war recht leer, und die wenigen, die sich dorthin verirrt hatten, waren einheimische aus nicht allzu fernen städten und dörfern. so drohnte vielen der jungen schülern, ihre aufgabe nicht erfüllen zu können. das konnten die tapferen stephan und gerhard natürlich nicht zulassen. da ist nicht nur ihre aufgabe und eine frage der ehre ist, das böse zu bekämpfen, sondern auch in zeiten des friedens den jungen, alten, armen, schwachen, dummen, überforderten, nichtsahnenden und nichtsiwssenden zu helfen, eilten sie zur rettung. und ließen sich 3mal interviewen. und bekamen 3mal ein kleines selbstgebasteltes dankeschön, daß sicherlich in seinem materialwert nichteinmal für eine portion reis reichen würde, doch in den herzen unserer beiden helden auch heute noch einen besonderen platz einnimmt, und ein zeichen ihres selbstlosen heldentums ist. und wer weiß. vielleicht stellen sich auch irgendwann einmal diese scheinbar wertlosen gegenstände als wahre schätze heraus.
gut, die burg sah dann noch ungefähr so aus:






nach 4 langen tagen und 3 kurzen nächten machten sich unsere beiden helden dann wieder auf den weg nach shizuoka, um dort am wochenende mit ein paar einheimischen freunden von gerhard trinken zu gehen und in gerhards domizil mit einheimischen und reisenden aus allen ecken der welt ein fest zu feiern.
da nun held stephan wieder in seiner heimat angekommen ist und seine reisedokumente noch nicht an held gerhard weitergeben konnte, muß dieser jetzt erst noch auf nachricht und post von seinem heimgekehrten gefährten warten, bevor er von den restlichen abenteuern berichten kann. bleibt also gespannt, wenn sich in unbekannter naher zukunft die geschichte um unsere beiden tapferen helden weiterspinnt, sich ein weiterer held der gefolgschaft anschließt und sich ungeahnte schrecken vor unseren wackeren freunden auftuen.
stephans besuch, teil 2; trailer 1
stephans besuch, teil 2; trailer 2
held gerhard wartet nun also nicht nur auf die dokumente von held stephan, sondern wünscht sich auch komentare. vorallem auch von stephan, falls er zu diesem ersten reisebericht etwas hinzufügen möchte.
...to be continued
...denn zwei dinge passierten: gerhard bekam ferien und sein guter freund stephan aus der westlichen heimat kam zu besuch. zu diesem zwecke forderte gerhard einen extra schatz von seinem vater, damit er seinen freund auch etwas in diesem fremden land herumführen und mit den einheimischen gebräuchen vertraut machen konnte. mit genügend gold also ausgerüstet machten sich die beiden furchtlosen helden auf den weg von einem abenteuer in das nächste. doch das allererste abenteuer sollte der tapfere stephan noch alleine bestehen müssen.
denn nach der langen reise vom heimischen bonn, über das benachbarte köln, über den luftschiffhafen in frankfurt bis zur hauptstadt des unbekannten landes, tokyo, mußte sich stephan ganz alleine, ohne die einheimische sprache zu sprechen oder die fremdartigen schriftzeichen lesen zu können, durch exotisches gebiet schlagen bis zur kleinen stadt, weit im inneren des unerforschten landes, wo sein gefhrte auf ihn warten sollte. doch natürlich ließ gerhard seinen treuen freund nicht unvorbereitet diese reise antreten. mit wegbeschreibungen, reistipps und einer kleinen sprachhife ausgestattet, kam stephan unbeschadet, nur ein bißchen müde an seinem ersten ziel in japan an: shizuoka.
dort sollte er fremde menschen in fast heimischen gewändern und straßenzügen,
ungeahnte technik,
alte bekannte aus dem fernen westen,
riesige monster
und fremde trinkhallen antreffen.
da aber das doch recht kleine und beschauliche shizuoka für unsere beiden weltbewanderten und erfahrenen helden schon nach einigen tagen zu klein wurde, entschied man sich in die alte kaiserstadt, kyoto zu fahren. spontan am sonntag abend eine reise mit 3 übernachtungen ab montag gebucht und ab ging die post.
das hotel war von höchster eleganz. nur das beste für unsere beiden helden:
leider wurde vor aufregung und tatendrang vergessen, auch das innere des zimmers zu dokumentieren, in dem stephan und gerhard ihren schönheitsschlaf verbrachten.
kyoto besticht mit seinen vielen japanischen gärten, tempeln und schreinen. das hieß dann natürlich auch für unsere beiden tapferen helden, daß sie ihre gesamte zeit, kraft und all ihr gold aufbrachten, die größten und schönsten sehenswürdigkeiten aus über 1000 jahren japanischer geschichte zu erkunden. (da gibts jetzt so ca. 200+ fotos von. es folgt nur eine kleine auswahl.)
der garten des silbernen pavilion.
der pavilion selbst war irgendwie grad in reperatur.
ja, der garten da war echt schön.
an einem tag wanderten stephan und gerhard lange den philosophenweg entlang...
...und staunten über all die tempel und schreine an seiner seite.
aber in kyoto gab es auch modernere gebäude und stadtteile, die ebenfalls besichtigt werden mußten.
nachdem der tag von stephans ankunft in shizuoka aufgrund der 24°c schon eine sommerliche stimmung bei den beiden aufkommen ließ, wurde das wetter in kyoto nicht unbedingt besser. doch natürlich konnten kälte, wind und schnee die beiden wackeren gefährten nicht aufhalten auch noch nach sonnenuntergang diese wunderbare stadt zu erkunden.
ja, im dunkeln passiere manchmal unerwartete dinge. als die beiden durch die hellerlechteten einkaufsstraßen schlenderten, machte gerhard stephan auf einen schönen schwarzen heißen kaffee... äh, ich mein, einen schönen schwarzen, getuneten gtr32 aufmerksam, der an der ampel stand und seinen motor aufheulen ließ. als die ampel dann auf grün sprang, machte der skyline dann einen schönen u-turn mit quitschenden und qualmenden reifen. gerhard war ganz begeistert von dieser darbietung, guckte erst für eine sekunde den gtr hinterher, dann wieder auf die kreuzung, wo er, dem gtr an der kreuzung gegenüberstehend, in erster reihe an der ampel ein purzeleiauto sah. er wollte schon lachen, als dieses rotlicht und sirene anschmiss und den übeltäter keine 20m die straße herunter zur strecke brachte.
nun gut, am nächsten tag ging die kultur weiter.
und nach dem silbernen pavilion durfte natürlich der goldene pavilion nicht fehlen. (der platine pavilion wird 2385 fertig gestellt werden. er wird dann komplett mit platinen verkleidet sein.)
wie man sieht ist der goldene pavilion schön mit gold verkleidet. und damit ihr auch glaubt, daß unsere beiden helden wirklich die lange reise bis in ein land, in dem man pavilions nicht nur zum grillfest aufbaut und dann sogar noch mit echtem gold bepflastert, unternommen haben, hier ein beweißfoto:
hier nochmal in groß von der anderen seite. ist sicherlich nur 8- oder 9karätiges gold.
auch hier gabs nen schönen garten zum pavilion dazu:
im hintergrund ist ein schönes steinsäulending zu sehen. im vordergrund steht etwas weiterweg vom weg eine schale zwischen 3 steinen. trifft man die schale mit einer münze kann man sich was wünschen. aber auch die fremden götter lassen sich nicht gerne für billig verkaufen und erfüllen sicherlich keinen großen wunsch, wenn man nur ein paar yen reinwirft. aber wie man sieht, sind die japaner eh nicht so treffsicher. da fragten sich unsere helden natürlich, wie die götter so ihre miete und so bezahlen können - und warfen großzügig und zielgenaun ein paar yen in jede dieser wunsch-bettel-schalen.
trotz der strapazen des ganztägigen rumlaufens und ständigen konzentrierens auf neue exotische plätze und orte besuchten unsere helden noch dutzende weitere schreine, tempel und gärten.
was sie aber ihren freunden in der fernen heimat nicht vorenthalten wollen, ist die burg des ersten shogun des hauses tokugawa. diese burg, dachten sie nämlich, sieht nicht ganz genauso aus, wie alles andere, was sie bisher und danach noch und so gesehen haben.
na, hier gings dann doch nciht rein...
hier schon eher:
und die kleinen schulkinder, die man da so sieht sollten noch die bekanntschaft unserer beiden helden machen. diese kecken knaben und mädels waren nämlich mit ihren englischlehrern auf einen ausflug. und die englischlehrer hatten für diesen ausflug einen genialen wie riskanten plan: die kleinen sollten nämlich ausländer auf englisch ansprechen, ihnen ein paar fragen stellen und so ihre sprachfähigkeiten trainieren. das geniale an dem plan war natürlich, daß man wohl nirgends so viele reisende aus fernen ländern trifft wie an den berühmten plätzen der alten kaiserstadt. das risoko bestand natürlich darin, daß an einem kalten februartag nicht wirklich viele fremdländer unterwegs sein könnten. und das bestätigte sich auch. die gesamte burganlage war recht leer, und die wenigen, die sich dorthin verirrt hatten, waren einheimische aus nicht allzu fernen städten und dörfern. so drohnte vielen der jungen schülern, ihre aufgabe nicht erfüllen zu können. das konnten die tapferen stephan und gerhard natürlich nicht zulassen. da ist nicht nur ihre aufgabe und eine frage der ehre ist, das böse zu bekämpfen, sondern auch in zeiten des friedens den jungen, alten, armen, schwachen, dummen, überforderten, nichtsahnenden und nichtsiwssenden zu helfen, eilten sie zur rettung. und ließen sich 3mal interviewen. und bekamen 3mal ein kleines selbstgebasteltes dankeschön, daß sicherlich in seinem materialwert nichteinmal für eine portion reis reichen würde, doch in den herzen unserer beiden helden auch heute noch einen besonderen platz einnimmt, und ein zeichen ihres selbstlosen heldentums ist. und wer weiß. vielleicht stellen sich auch irgendwann einmal diese scheinbar wertlosen gegenstände als wahre schätze heraus.
gut, die burg sah dann noch ungefähr so aus:
nach 4 langen tagen und 3 kurzen nächten machten sich unsere beiden helden dann wieder auf den weg nach shizuoka, um dort am wochenende mit ein paar einheimischen freunden von gerhard trinken zu gehen und in gerhards domizil mit einheimischen und reisenden aus allen ecken der welt ein fest zu feiern.
da nun held stephan wieder in seiner heimat angekommen ist und seine reisedokumente noch nicht an held gerhard weitergeben konnte, muß dieser jetzt erst noch auf nachricht und post von seinem heimgekehrten gefährten warten, bevor er von den restlichen abenteuern berichten kann. bleibt also gespannt, wenn sich in unbekannter naher zukunft die geschichte um unsere beiden tapferen helden weiterspinnt, sich ein weiterer held der gefolgschaft anschließt und sich ungeahnte schrecken vor unseren wackeren freunden auftuen.
stephans besuch, teil 2; trailer 1
stephans besuch, teil 2; trailer 2
held gerhard wartet nun also nicht nur auf die dokumente von held stephan, sondern wünscht sich auch komentare. vorallem auch von stephan, falls er zu diesem ersten reisebericht etwas hinzufügen möchte.
...to be continued

12 Comments:
ich will auch!
Junge, du nuschelst UND fluesterst! Ein bisschen mehr Muehe in Zukunft bitte.
Ich bin echt begeistert von der unendlichen harmonie in Japan. Wenn ich von meinen San Francisco besuchen schreiben wuerde kaemen nur Episoden mit Junkies, frisch verpruegelten, einbeinigen Obdachlosen, kaempfenden Obdachlosen und so weiter rum. Schulkinder! hah.
Ach übrigens, mach' doch schon mal einen Trailer für meinen Besuch! Ich wäre gespannt, was du dir einfallen lassen würdest. Kleiner Tipp: Viele Tusen filmen ;)
aber für einen trailer von deinem besuch bräuchte ich ja auch aufnahmen von dir! und zwar welche, in denen du nicht gerade ski fährst...
phil!!! wie ich nuschl und flüster? du meinst, ich mach rechtschreib- und tippfehler? tja, da kann man nichts machen. saß gestern auch so schon über 2h an dem blogeintrag... sollte ja trotzdem irgendwie alles verständlich sein, oder?
nein in den videos!
aber guter einsatz allgemein!
Ausrufezeichen!
So, nachdem ich meinen Jetlag überlebt habe, melde ich mich nun erstmal auch mal kurz zu Wort. Die reise aus dem fernen Osten in den billigen Westen hat mich schon kurz nach Abfahrt in höchste Aufregung und Alarmbereitschaft versetzt. So hat der werte Busfahrer nach 2 Stunden mitten auf einem riesigen Parkplatz voller riesiger metallener Schlachtrösser (es waren vielleicht eher Drachen, so wie sie Rauch in rauhen Mengen ausstießen)auf einmal nach meinem Ticket verlangt. Tja, das Ticket habe ich ihm 2 Stunden vorher bereits in Shizuoka gegeben und konnte es ihm kaum nochmals aushändigen. Das gefiel ihm gar nicht und er wollte mich offensichtlich auf dem Parkplatz zurücklassen bis ein offenbar lebensmüder Japaner ebenfalls aus dem Bus sprang um mich vor der blinden Willkür der Busfahrerautorität beschützen. Es war eben jener Held der mich schon in Shizuoka an den richtigen Platz bringen wollte. Es gelang uns danna auch den gottgleichen Schurken zur Besinnung zu bringen und mich wieder einsteigen zu lassen. Seitdem verließ ich die nächsten 4 Stunden, auch in höchster Not, den Bus nicht mehr. In der verzweifelten Hoffnung er möge mich vergessen.
Am Flughafen angekommen stellte ich fest, dass der Weltflughafen offenbar um 6 noch geschlossen hat und keine Internetcafes bietet. Egal, dachte ich mir war bisher auch immer lustig 4 Stunden in Kreis zu laufen, machst Du es doch hier einfach weiter. Irgendwann hatte dann auch mein treuer Begleiter Starbucks nachsehen und versorgte mich, mittlerweile eher robbend fortbewegend, mit frischer Lebensenergie.
Da ich pünktlich um 07:45 (offizielle Öffnung der Annahmestelle von Reisegepäck der Lufthansa)am Schalter war bot man mir freundlicherweise auch an mich sofort vom Gepäck zu befreien und meinen Sitzplatz für nur 300 € zu einem Sitzplatz in der Business Class zu upgraden. Da ich ja nun ein volksnaher Held bin beschloss ich auch bei eben jenem zu reisen und verbrachte die nächsten 11 Stunden mit kreischenden Kindern, höflich die Nase hochziehenden Japaner, Raum verhhältnissen die Greenpeace animieren sollte das Flugzeug zu kapern, und kapttem Bordfernsehen.
Am Ende dieser Reise gab es jedoch ein Lichtstrahl des zukünftigen Paradieses. Meine Gefährtin in eher anderen Orten, auch wenn sich Gerhard manchmal anderes Wünschen möge, holte mich vom Flughafen ab und brachte mich sicher nach Hause. Wo sich nach einer kurzen Reise auch schon eine zaubernde Maus anschloss und nach Hause chauffierte.
Geschafft.
Ui, nicht schlecht. Schön mal wieder was zu hören.
Gruß aus Bonn.
woa! ja, eigentlich hätte dir der busfahrer bei abfart das ticket nur abstempeln und dann zurückgeben müssen. wäre ja übelst ausgegangen, hätte der dich wirklich auf dem parkplatz mitten im nirgendwo mitten in der nacht stehen gelassen... hättest du denn noch meine telefonnummer gehabt? und konnte da denn irgenwer wenigstens gebrochenes englisch?
lol, und geil, daß der bus um 6 uhr schon da ist, wenn der flughafen da noch nichteinmal offen hat. und was ist das überhaupt für ein flughafen, der nachts zu hat!? unglaublich! naja, die japaner nehmen das mit der nachtruhe wohl echt ernst. da fahren keine züge, keine normalen busse und da fliegt auch kein flugzeug, oder verkauft ein mäcas nen burger... übel...
bin aber froh, daß du es dann doch geschafft hat. auch wenn sich die rückreise alles andere als angenehm gestaltet hat. hast du denn schlafen können?
und natürlich grüße an des helden gefährtin und die zaubernde maus!
Endlich! Endlich! Endlich, hast Du Dich erbarmt wieder was zu schreiben!
Schöne Bilder, Schöner Text!
Muss Phil leider, was die Videos angeht, zustimmen! Sorry!
Bis denn
Ja, mach mal einen neuen Eintrag. Mir wird langweilig...
Warum dauert es denn so lange bis zum nächsten Eintrag? Ich glaube, ich muss jetzt am Wochenende mal ein ernstes Wörtchen mit dir reden...! ;)
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