ANGEKOMMEN!!!


Da ich nicht instant Internet-Zugang hatte, schreibe ich jetzt mal kurz alles hier rein, was sich so getan hat seit ich (wohlbehalten,für alle, die sich Sorgen gemacht haben) angekommen bin.
30.08. 10:45 Uhr
Angekommen! Nachdem ich dann gestern Abend doch noch mal Angst vor dem Abflug bekommen habe, gab es dann gestern Morgen kein zurück mehr: Nach dem Einchecken durch etliche Sicherheitskontrollen (Schuhe ausziehen!) und dann endlich in den Flieger, der um 11:20 Uhr abhebt. Planmäßige Ankunft in London: 12:00 Uhr. Als ich nach einer Dreiviertelstunde auf die Uhr sehe, kommt es mir so vor, als befänden wir uns immer noch im Steigflug. Ich bekomme schon Panik, meinen Anschlussflug zu verpassen, da geht es mir auf: London hat eine Stunde Zeitverschiebung. War mir bisher gar nicht bewusst.
Die Sicherheitskontrollen in London waren ganz übel. Schon nach der ersten wollten Sie mich nicht weiterlassen, weil mein Handgepäck (der allseits bekannte Deuter-Rucksack) zu groß sei. Ich mühe mich damit ab, das Teil in einen Handgepäck-überprüf-Kasten zu stecken (hat einfach nicht gepasst, weil der Foto im Inneren zu breit war), da zwinkert mir einer der Sicherheitsbeamten in einem unbemerkten Augenblick verschwörerisch zu und lässt mich ungesehen von den anderen durch. Glück gehabt, dass es da auch noch lockere Leute gibt.
Das Flugzeug nach Tokyo hatte zwar ein bisschen Verspätung, hat mich dann aber doch sicher an den Narita Airport gebracht, wo ich nett von Junko (einer der beiden Japan Studies Program, kurz JSP- Koordinatoren) empfangen wurde.
30.08. 15:30 Uhr
So, jetzt bin ich schon fast fünfeinhalb Stunden in Japan, und ich kann drei Dinge sicher sagen:
1. Das Wetter ist scheiße. 29 °C und eine Luftfeuchte, dass du an der frischen Luft fast ertrinkst. Ich leide!
2. Japanische Bäder sind der Hammer! Man(n) setzt sich auf einen kleinen Hocker und lässt dann das Wasser aus der Brause (aka Duschkopf) einfach über sich rüberlaufen. Praktisch wie wenn man in der Badewanne sitzt. Dazu gibt es eine kleine Schüssel, die man mit Seifenwasser füllen kann, darin kann man dann seine Füße waschen. Ausserdem gibt es zwei knietiefe Becken, das eine warm, das andere kalt, in die man sich reinsetzen kann. In die Becken fließt immer Wasser nach, so dass sie dauernd überlaufen und den ganzen Badboden überfluten. Daher macht es auch nix, wenn man sich auf so einen Hocker setzt und das Wasser einfach sprudeln lässt. Ausserdem gibt es eine Sauna (dafür ist das kalte Becken da).
Wenn ihr euch fragt, wie ich dazu komme, dass ich gleich so ein heftiges Bad besuche: das gehört zu dem Hotel, in dem ich heute untergebracht bin.
3: Finger weg von japanischen Rasierern! Ich habe den Fehler gemacht und nicht meinen eigenen, sondern den vom Hotel benutzt, und das habe ich jetzt davon: der gesamte Hals voller Schnittwunden. Was wird da meine Gastfamilie von mir denken?
31.08. 17:31 Uhr
Heute morgen sind wir alle zusammen mit einem Bus an die TIU gebracht worden. Drei Stunden Fahrt, durch Tokyo (für Impression siehe Bild)! Auf einer Autobahn (obwohl die so voll war, dass wir nur langam vorangekommen sind). Weil ich heute Nacht schlecht schlafen konnte, bin ich irgendwann im Bus eingepennt. Ist ausserdem ein bisschen anstrengend, die ganze Zeit nur Englisch zu hören, da muss man sich schon konzentrieren. Es ist nämlich so, dass alle bis auf den Klas Johannson, der ist Schwede, (und mich) Amerikaner sind.
An der Uni haben wir dann leckeres japanisches Mittagessen gegessen (siehe Bild, echtes o-bento), und Informationen über das Leben in Japan bekommen. Morgen geht es damit weiter. Und es werden schon Stimmen laut, die in 'ne Karaoke-Bar wollen... >_<
30.08. 10:45 Uhr
Angekommen! Nachdem ich dann gestern Abend doch noch mal Angst vor dem Abflug bekommen habe, gab es dann gestern Morgen kein zurück mehr: Nach dem Einchecken durch etliche Sicherheitskontrollen (Schuhe ausziehen!) und dann endlich in den Flieger, der um 11:20 Uhr abhebt. Planmäßige Ankunft in London: 12:00 Uhr. Als ich nach einer Dreiviertelstunde auf die Uhr sehe, kommt es mir so vor, als befänden wir uns immer noch im Steigflug. Ich bekomme schon Panik, meinen Anschlussflug zu verpassen, da geht es mir auf: London hat eine Stunde Zeitverschiebung. War mir bisher gar nicht bewusst.
Die Sicherheitskontrollen in London waren ganz übel. Schon nach der ersten wollten Sie mich nicht weiterlassen, weil mein Handgepäck (der allseits bekannte Deuter-Rucksack) zu groß sei. Ich mühe mich damit ab, das Teil in einen Handgepäck-überprüf-Kasten zu stecken (hat einfach nicht gepasst, weil der Foto im Inneren zu breit war), da zwinkert mir einer der Sicherheitsbeamten in einem unbemerkten Augenblick verschwörerisch zu und lässt mich ungesehen von den anderen durch. Glück gehabt, dass es da auch noch lockere Leute gibt.
Das Flugzeug nach Tokyo hatte zwar ein bisschen Verspätung, hat mich dann aber doch sicher an den Narita Airport gebracht, wo ich nett von Junko (einer der beiden Japan Studies Program, kurz JSP- Koordinatoren) empfangen wurde.
30.08. 15:30 Uhr
So, jetzt bin ich schon fast fünfeinhalb Stunden in Japan, und ich kann drei Dinge sicher sagen:
1. Das Wetter ist scheiße. 29 °C und eine Luftfeuchte, dass du an der frischen Luft fast ertrinkst. Ich leide!
2. Japanische Bäder sind der Hammer! Man(n) setzt sich auf einen kleinen Hocker und lässt dann das Wasser aus der Brause (aka Duschkopf) einfach über sich rüberlaufen. Praktisch wie wenn man in der Badewanne sitzt. Dazu gibt es eine kleine Schüssel, die man mit Seifenwasser füllen kann, darin kann man dann seine Füße waschen. Ausserdem gibt es zwei knietiefe Becken, das eine warm, das andere kalt, in die man sich reinsetzen kann. In die Becken fließt immer Wasser nach, so dass sie dauernd überlaufen und den ganzen Badboden überfluten. Daher macht es auch nix, wenn man sich auf so einen Hocker setzt und das Wasser einfach sprudeln lässt. Ausserdem gibt es eine Sauna (dafür ist das kalte Becken da).
Wenn ihr euch fragt, wie ich dazu komme, dass ich gleich so ein heftiges Bad besuche: das gehört zu dem Hotel, in dem ich heute untergebracht bin.
3: Finger weg von japanischen Rasierern! Ich habe den Fehler gemacht und nicht meinen eigenen, sondern den vom Hotel benutzt, und das habe ich jetzt davon: der gesamte Hals voller Schnittwunden. Was wird da meine Gastfamilie von mir denken?
31.08. 17:31 Uhr
Heute morgen sind wir alle zusammen mit einem Bus an die TIU gebracht worden. Drei Stunden Fahrt, durch Tokyo (für Impression siehe Bild)! Auf einer Autobahn (obwohl die so voll war, dass wir nur langam vorangekommen sind). Weil ich heute Nacht schlecht schlafen konnte, bin ich irgendwann im Bus eingepennt. Ist ausserdem ein bisschen anstrengend, die ganze Zeit nur Englisch zu hören, da muss man sich schon konzentrieren. Es ist nämlich so, dass alle bis auf den Klas Johannson, der ist Schwede, (und mich) Amerikaner sind.
An der Uni haben wir dann leckeres japanisches Mittagessen gegessen (siehe Bild, echtes o-bento), und Informationen über das Leben in Japan bekommen. Morgen geht es damit weiter. Und es werden schon Stimmen laut, die in 'ne Karaoke-Bar wollen... >_<

5 Comments:
huhu, schön, dass du noch lebst und so einen luxuriösen Empfang hattest;). Pünktlich zum Laternenfest scheint hier auch endlich wieder wunderbar die Sonne!
Grüße von uns allen, ich sollte mal testen, wie das mit dem Kommentieren deiner Infos denn so funktioniert. Grüßle und bis bald,
Miri
gogo christian!
Bilder wären auf jeden Fall mal nicht schlecht.
Gude Klix...
Geiles Update... Könnte mir das gar net so vorstellen in so einem "fremden" Land...
Wie lange war denn dein Flug?
Weitere Bilder wären cool :-)
Gruß,
Mike
Ok Klix, bei 10 000 oder so mache ich dann einen Rundflug und komm auch bei dir vorbei ;-)
@Mike:
der Flug ging erst ca. 1 1/2 Stunden nach London, und von da dann etwa 11 nach Tokyo insgesamt war ich aber etwa 15 Stunden unterwegs, weil ich ja Aufenthalt (und Verspätung) hatte...
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